Auf dem Weg von Megalopolis nach Kalamata fanden wir auf der rechten Seite eine Kreuzung mit Ausfahrt zum Dorf Isar. Nach 16 km erreichen wir Isari, ein traditionelles Steindorf. Die Straße führt durch das Dorf und weiter nach Vasta. Wenn wir die rechte Abzweigung nach Vasta verlassen und der Straße nach links folgen, erreichen wir nach weiteren sechs Kilometern die Heilige Theodora von Vasta oder auf Griechisch Agia Theodora. Die Straße ist bergab mit vielen Kurven und bietet eine wunderschöne, unberührte Naturlandschaft.

Sankt Theodora in Basta Arkadien mit Bäumen auf dem Dach

Die Kirche inmitten der Schönheit der Landschaft, der üppigen Vegetation und des fließenden Wassers ist ein globales Phänomen. Die kleine Kirche stammt aus der byzantinischen Zeit, erbaut im 12. Jahrhundert n. Chr. aus Stein und Erde. Die Dachmaße betragen: 6,50 x 2,50 m. Unter der Kirche fließt ein Agiasma, das als Heiligtum erhalten geblieben ist. Auf dem Dach sind siebzehn (17) Bäume mit Stämmen unterschiedlichen Durchmessers und unterschiedlicher Höhe entstanden. Davon gibt es viele, die zwischen 16 und 18 Meter hoch sind!

Das Seltsame ist, dass diese Bäume hoch sind und keine Wurzeln haben! Wir können aus dem Volumen von Stämmen und Ästen berechnen, dass die Kirche derzeit auf dem Dach ein Gewicht von 10 Tonnen hat, wenn die Bäume “ruhig” sind. Das ist also ein Wunder der Natur! Im Winter wehen starke Winde.

Die Kirche ist der Heiligen Theodora von Vasta gewidmet. Der Legende nach ist dieses Wunder der Natur mit dem Leben der Märtyrerin Heilige Theodora verbunden, die mit tiefem Glauben betete: “Mögen meine Haare zu Bäumen und mein Blut zu einem Fluss werden, um diesen heiligen Ort zu bewässern.“ Ihr Gedenktag ist jedes Jahr am 11. September. Dort findet ein großes Fest – ein Panigyri – statt. Tausende von Menschen besuchen die Kirche, um dieses einzigartige Wunder zu vereidigen und zu bewundern, und entspannen sich im tiefen Schatten der Palmen.

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